Inzwischen lebt in den USA mehr als jeder 6. Bürger unter der Armutsgrenze.
Die USA zahlen für Ihre 15 Billionen Dollar ( offizielle Staatsverschuldung ) derzeit im Schnitt 2% Zins – also insgesamt 300 Mrd. Dollar. Daran sieht man mal wie massiv die USA von den aktuell künstlich niedrigen Zinsen profitieren. Ein Anstig um 1% kostet ja schon 150 Mrd. mehr an Zins pro Jahr. Rechnen Sie also nicht mit einem rasanten Zinsanstieg vor Anfang 2013, denn man wird auch mit Hilfe der Notenbank alles tun, die Zinsen im Keller zu lassen.
Der Militärhaushalt der USA ist größer als diejenigen aller anderen Länder der Welt zusammen.
Übrigens: Es gibt weltweit etwa 6 Mrd. Unzen Gold – also für jeden Menschen umgerechnet knapp eine Unze.
Die Anleihen haben aktuell 3 Probleme:
1. Die Schuldner hinter den Papieren werden immer schlechter
2. Sie lauten auf Währungen, verbriefen also nur eine Menge an gewissem Papier
3. die niedrigen Zinsen und damit die hohen Kurse
Wissen Sie was das Entscheidende ist, wenn wir über Griechenland und die Probleme dort mit der Verschuldung reden?
Zunächst ein paar Zahlen als Einstimmung, sonst wird es schwer die Bedeutung und die Aussagekraft dessen was ich meine einzuordnen:
- Die aktuelle Verschuldung Griechenlands liegt bei fast 180% des BIP.
- Griechenland hat bei einer Fläche von 132.000 Quadratkilometer fast 11 Millionen Einwohner und ein jährliches Bruttoninlandsprodukt von 230 Mrd. Euro.
- Das Haushaltsdefizit wird sich trotz aller Sparmaßnahmen 2011 um 25% erhöhen und das BIP 2011 um mindestens 5% sinken.
- Die Einwohnerzahl entspricht fast genau der von Baden-Württemberg oder etwa 90% dessen was der Freistaat Bayern an Einwohnern zählt.
- Die Wirtschaftsleistung ist genau auf der Höhe dessen, was das Bundesland Hessen auf die Waage bringt.
Was möchte ich damit sagen?
Wir reden bei Griechenland über keine Weltmacht, aber auch über keine Frittenbude – von daher ist es ein sehr gutes Parade-Beispiel dafür, daß es für einen Staat (ab einer bestimmten Größe und ohne Zugriff auf privates Vermögen) unmöglich ist sich gesund-zu-sparen.
Wir haben Ihnen schon mehrfach die aktuellen Zahlen zu Griechenland genannt.
Es sind dort nicht nur wegen der schwachen Wirtschaft die Einnahmen (Steuern) eingebrochen, auch die Ausgaben-Steigerungen (mehr Sozialkosten usw…) waren höher als die Ausgaben-Einsparungen zusammen.
Der Druck auf den Haushalt kommt also von beiden Seiten.
Man sollte sich weniger mit irgendwelchen Details rum um einen Rettungsschirm x oder y oder ESFS usw. kümmern, sondern sich an dem Beispiel mal klarmachen, daß es völlig unrealistisch und absurd ist anzunehmen, daß ein Staat nur mal etwas Sparen müsse, um einen Schuldenberg abzubauen.
In Deutschland würde es genauso laufen: Sparmaßnahmen würden sofort die Wirtschaft abwürgen, die Steuereinnahmen einbrechen lassen und die Kosten für Soziales zur Explosion bringen. Was in Griechenland nicht funktioniert, das würde auch in Deutschland oder den USA nicht klappen.
Viele erliegen dem Irrglauben ein Staat kann so agieren wie ein Privathaushalt und sich damit in eine gewünschte Richtung steuern… vergessen Sie das.
Die aktuelle Lehre und die wichtigste Erkenntnis aus den derzeitigen Ereignissen/Entwicklungen um Griechenland ist die, dass keiner eine Schuldenrückzahlung irgendwelcher Staaten erwarten kann – zumindest nicht in stabilem Geld.
Einfach die Notenpressen anzuwerfen und es dann nominal, aber vom Wert her hyperinflationiert (so wie es in der Weimarer Republik gemacht wurde) zu bezahlen – das gilt nicht.
Wenn man sich das überlegt, dann sind alle Anlagen bei Versicherungen oder Banken automatisch tabu, denn von dort aus wandert das meiste Geld in irgendwelche Staatsanleihen weiter. Versetzen Sie sich mal in die Lage der Banken, Versicherungen usw.! Wo wollen die denn sonst mit dem Geld hin, wenn nicht zu denen, die welches brauchen?
Der deutsche Staat versucht also mit seinen Hilfen, Bürgschaften usw. nichts anderes zu tun, als die Einlagen der eigenen Bürger bei den Banken und Versicherungen zu schützen.
Regen Sie sich also nicht darüber auf – der Grundverursacher und Ausgangspunkt des ganzen Übels ist jeder einzelne Bürger, der zu einer Bank/Versicherung geht und jeder einzelne Euro, der bei Banken, Bausparkassen oder Versicherungen angelgt wird.
Der Staat schützt also aktuell so gut und so lange er kann die Dummheit der eigenen Bürger – sonst garnichts, denn wenn der Staat nicht eingreifen würde, dann könnten viele Staaten die Schulden nicht bedienen und das würde bedeuten, daß die Banken, Bausparkassen und Versicherungen die Kunden bei Fälligkeit nocht auszahlen könnten.
Wenn Sie sich mal den Weg Ihres Geldes aufzeichnen, dann wird das Problem jedem Kindergartenkind klar:
Kunde – Bank – Staaten (das ist der Hinweg)
Wenn es auf dem Rückweg schon von den Staaten zurück zu den Banken ein Problem gibt, dann muss man entweder den Staaten schon helfen oder eben den Banken.
Wenn die Kunden für Ihr Geld nur Edelmetalle kaufen würden, dann hätte unser Staat und die Bürger kein Problem. Schwierigkeiten hätten dann nur die Banken (weil die dann keine Provilsionen, Gebühren und Zinsdifferenzen kassieren würden) und diejenigen Staaten die sich Geld leihen wollen.
Ganz einfach würde ich sagen, die Leute sind nur zu dumm es zu verstehen oder zu faul sich entsprechend anders/besser zu positionieren!
Und, dass die Staaten alle mit dem Geld nicht umgehen können sieht selbst der allerletzte Träumer ein, wenn man sich mal ansieht, was die ganzen Südländer mit dem Geld gemacht haben, das man sich im mZuge bzw. im Vorfeld der Euroeinführung mit den fallenden Zinsen gemacht hat: Garnichts!
Die folgenden Charts zeigen, wie vor allem die Südländer – beispielsweise Griechenland, Portugal, Spanien, Italien usw. – von der Einheitswährung profitiert haben:
Zinsentwicklung verschiedener Eurostaaten
Zinsverlauf einzelner Staaten vor und nach der Euro-Einführung
Deren Zinskosten haben sich in dem Zusammenhang – verglichen mit dem was man vorher an Zinsen zahlen musste – fast in Luft aufgelöst!!!
Man hat also die fehlende Abwertungsmöglichkeit der Heimatwährung auf der einen Seite – mit rasant fallenden Zinskosten bezahlt. Da wäre prinzipiell mit einem Schlag Jahr für Jahr genug Geld da + frei gewesen, um mit den nicht mehr gezahlten Zinsen die Haushalte zu sanieren.
Aber was passierte???
Garnichts – ganz im Gegenteil. Wie die gierigsten, immobilien-geilsten und konsum-süchtigsten Geier haben sich genau die Staaten und deren Einwohner auf das billige Geld gestürzt und es ver…!!!
Vielen Dank für diese klaren Worte an G. Kastner
.
Bis neulich,
Frieder Morneweg
























[...] Gerhard Kastner von das-bewegt-die-welt.de – Gold, Krise und Finanzinfos. Share this:TwitterFacebookGefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt. Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Montag, 10. Oktober 2011 um 6:04 pm und veröffentlicht in Uncategorized. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag per RSS 2.0-Feed folgen. « SCHOCK! Verbreitet jugendschutz.net Pornos im Netz!? Pornosuchmaschine! [...]
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