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USA und Deutschland vor Stagflation? Gold steigt weiter!

USA vor Stagflation

Aus dem gestern veröffentlichten, sogenannten Beige Book – das ist Konjunkturbericht der US-Notenbank – geht ebenfalls hervor, daß sich die US-Wirtschaft immer deutlicher abkühlt. Vor allem seit Anfang Juni sei es zu einer dramatischen Entwicklung gekommen, die dazu führen, daß sich auch der Arbeitsmarkt nicht erholt.

Aber auch die Autragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter von heute ennttäuschten auf breiter Front. Diese Meldungen schickten heute auch die Börsen auf Talfahrt. Der Dow Jones verlor fast 200 Punkte, der Dax gab knapp 160 Zähler ab. Gleichzeitig schwächte sich der Dollar um 1% auf 1,436 ab, sodaß Gold in Euro auch heute weiter anziehen kann.

Deutschland vor Stagflation

Die Inflation in Deutschland zieht trotz nachlassendem Wachstum weiter an. Im Juli lag die Preissteigerungsrate bei 2,4 – das teilte das Statistische Bundesamt heute mit. Wir laufen also schnurgerade auf eine Stagflation zu. Das bedeutet steigende Inflation bei Stagnation der Wirtschaft – ein gefährliches Gemisch für die Staatsfinanzen, die Gesellschaft und das politische Umfeld.

Gold wird weiter steigen

Gold sowie das Edelmetall Silber>, hatten in solchen Phasen schon immer ihre Glanzzeiten. Und nochwas: Ab September beginnt bei den Edelmetallen saisonal betrachtet die stärkste Phase des Jahres. Diese dauert etwa bis Ende Februar / Anfang März.

Eine sehr schöne Grafik dazu finden Sie hier:

http://www.seasonalcharts.de/img/METALS-CSH/GOLD.GIF

(Das sieht zwar auf den ersten Blick wie ein konstanter Anstieg aus – also von links unten nach rechts oben, aber

1. Wenn Sie mal die Spitze im Februar nehmen und das mit dem Wert Ende August vergleichen, dann sehen Sie, daß sich da fast nichts mehr tut in den Monaten von März bis September

2. Die Zahlen betrachten einen Zeitraum von 40 Jahren – sind also schon geglättet und sagen damit sehr viel aus!

Wir rechnen in den nächsten Monaten also mit Goldpreisen deutlich über 2.000 Dollar und beim Silber dürften wir Richtung 65 bis 70 US-Dollar laufen.

Die Deutschen gehen immer später in Rente

Das durchschnittliche Eintrittsalter stieg 2010 bei Männern von 63,5 auf 63,8 Jahre. Das ist der höchste jemals gemessene Wert. Bei den Frauen liegen wir bei 63,3 Jahren ( 2010) – während es 2009 noch 62,9 Jahre waren.

Gründe sind gesetzliche Änderungen, bessere Berufsperspektiven für ältere Arbeitnehmer usw… aber ganz sicher bei sehr vielen auch der Zwang / die Notwendigkeit länger zu arbeiten, weil man sich die Abschläge oder Verdienstausfälle bei vorzeitigem Ruhestand mehr nicht leisten kann.

Bis neulich,
Frieder Morneweg

webStimme.de

Dank an zeitenwende24.de

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