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Von Wikileaks und Julian Assange lernen – Gold und Silber kaufen!

Wikileaks bzw. Julian Assange füllt in den letzten Tagen ja immer wieder aufs neue die Presse.

Was mich an dieser Stelle wundert ist die Tatsache, wie die ganzen Lemminge hier nur zusehen, getreu dem Motto “Ja da können wir sowieso nichts tun”…

WIR können so einiges tun! WIR können einen Großteil unseres Geldes von den Banken abziehen, einen Teil an Wikileaks spenden und mit dem anderen Teil in physisches Gold und Silber investieren!!! Dann kann auch keiner mehr irgendeinen korrupten Sch*** mit unserem Geld anstellen!!!

In Gegensatz zu Gold und Silber ist es wohl interessant, wie schnell man seinem hart verdienten “electronic cash” entledigt wird…

Wie war das noch gleich bei Wikileaks bzw. Julian Assange!!!???

Wie von magischer Hand gesteuert entdeckten binnen weniger Tage PayPal, MasterCard, Visa und die Schweizer Post Finance, dass Wikileaks und Julian Assange gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen haben und stoppten ihre Dienstleistungen für diese Info-Plattform.

Es ist an dieser Stelle egal ob Wikileaks nach eigenen Angaben rund 150.000 Euro pro Jahr benötigt, um alle Kosten – zuzüglich den Personalkosten – zu stemmen oder nur 100,00 Euro – Fakt ist, dass dies JEDEM von uns von heute auf morgen passieren kann!!!

Hehe… an dieser Stelle wohl der Tipp an alle Männer: Finger weg von den Frauen, macht es euch lieber selbst! Das ist in jeder Hinsicht sicherer, wenn auch nicht besser :-) !!!

(Für alle die es nicht gemerkt haben, dass war eine Anspielung auf die an den Haaren herbeigezogen Vergewaltigungsvorwürfe gegen Julian Assange.)

Der Strategiewechsel, sich vor allem auf PR-wirksame “Mega-Leaks” aus dem mutmaßlich von Whistleblower Bradley Manning stammenden Daten zu konzentrieren und weniger spektakuläre Leaks aus Entwicklungsländern zu vernachlässigen, hat einen mächtigen Feind geschaffen – die USA. Die US-Regierung würde Wikileaks lieber heute als morgen schließen. Da dies technisch jedoch so gut wie unmöglich ist, scheint man sich stattdessen auf die Finanzen als vermeintlich verwundbarste Stelle von Wikileaks eingeschossen zu haben.

PayPal sperrt Wikileaks Konto

Den Anfang in dem bunten Treibern fragwürdiger Kontensperrungen machte dabei der zum eBay-Konzern gehörende Finanzdienstleister PayPal. Am Samstag sperrte PayPal die Konten von Wikileaks und der deutschen Wau-Holland-Stiftung, die für Wikileaks Spenden entgegennimmt. PayPal begründete diesen ungewöhnlichen Schritt mit einem Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen, da über den PayPal-Account “illegale Aktivitäten” gefördert würden.

Hier der Artikel: Wikileaks – Paypal sperrt Konto von Wikileaks! Achtung Paypal sperrt willkürlich Konten!

Die gleiche Begründung gab nahezu zeitgleich der Internetdienstleister Amazon, der Wikileaks die gebuchten Serverkapazitäten entzog. Die rechtliche Basis für diese Sperrung ist wohl ein weiterer Witz – Wikileaks verstößt nach Ansicht der US-Regierung gegen die Urheberrechte, da der Dienst zweifelsohne keine Genehmigung des Außenministeriums habe, die Depeschen im Ausland zu veröffentlichen.

Vernebelte Voll*** kommen jetzt mit dem Argument: “Hmmm… Wikileaks könnte doch den Rechtsweg wählen und Beschwerde vor Gericht einlegen.”

Aber auch dem letzten Vollpfosten sollte doch klar sein, dass für Wikileaks der Rechtsweg um Beschwerde einzulegen nicht in Frage kommt – ganz nebenbei auch noch in Amerika…

Recht haben bedeutet etwas anderes als Recht bekommen!!!

Der absolute Ober-Hammer ist aber das Verhalten von Paypal mit eingegangenen spenden. Laut Telepolis liegt die schriftliche Beschwerde eines Spenders vor, dessen PayPal-Spende an die Wau-Holland-Stiftung zwar von seinem Konto abgebucht, aber der Stiftung nicht verfügbar gemacht wurde. Als der Spender den Betrag zurückbuchen ließ, drohte ihm PayPal mit der Geltendmachung von Mahn- und Inkassogebühren. Dies ist offensichtlich kein “bedauernswerter Einzelfall”.

MasterCard und Visa sperrt Wikileaks Konto

Kurz nach PayPal kündigten zunächst MasterCard und dann auch Visa die Geschäftsbeziehungen zu Wikileaks. Auch die Kreditkarten-Monopolisten werfen Wikileaks vor, “illegale Handlungen direkt oder indirekt zu unterstützen oder erleichtern”.

Im konkreten Fall betrifft diese Sperre den IT-Dienstleister Datacell, der Kreditkartenspenden an Wikileaks abwickelt. Datacell kündigte bereits Rechtsmittel und eine Schadensersatzklage gegen die Kreditkartenunternehmen an.

Ob das Vorgehen von Datacell gegen die illegalen Aktivitäten der Kreditkarten-Monopolisten etwas bringt ist fraglich. Und wer am Ende die gespendeten und jetzt “eingefrorenen” Spendengelder an Wikileaks am Ende dann doch garnicht bekommt steht genauso in den Sternen…

Post Finance sperrt Wikileaks Konto

Kurz nach der Sperrung durch PayPal kündigte auch die Schweizer Post Finance das Konto des Wikileaks-Gründers Julian Assange. Das Konto mit einem Saldo von über 30.000 Euro ist seitdem eingefroren. Post Finance betont jedoch, dass man das Geld unverzüglich an Herrn Assange weiterleiten wird, sobald man eine gültige Bankverbindung von ihm habe.

Der Fall Post Finance ist jedoch nur indirekt mit den Fällen PayPal, MasterCard und Visa zu vergleichen. Post Finance kündigte Assange, weil dieser bei der Eröffnung des Kontos einen Genfer Wohnsitz angegeben hat, der offensichtlich nicht korrekt ist. Laut Post Finance habe Assange somit keinen Wohnsitz in der Schweiz, tätige in der Schweiz keine Geschäfte und verfüge über keinerlei Besitztümer in dem Land. Diese seien jedoch Voraussetzungen für die Eröffnung eines Kontos.

So viel Akkuratesse ist bei Schweizer Banken eigentlich höchst ungewöhnlich – kaum ein Despot, Waffenschieber oder Steuerhinterzieher, der ein Konto bei einem Schweizer Bankhaus unterhält, hat schließlich einen gültigen Schweizer Wohnsitz.

Erstaunlich ist auch der zeitliche Rahmen in denen die Kontensperrungen verlaufen sind. Man muss schon völlig geisteskrank oder ignorrant sein, wenn man glaubt, dass diese vier Konzerne völlig unabhängig voneinander plötzlich aus heiterem Himmel ihre Geschäftsbeziehungen zu Wikileaks kündigen bzw “überprüfen”!

Um was wollen wir wetten, dass hier die US-Regierung hinter den Kulissen Druck ausgeübt hat!!!???

Wettvorschläge erhalte ich gerne per Mail :-)

ABER wer jetzt denkt das sei es schon gewesen – NEEEIINNN das geilste kommt jetzt:

Wau-Holland-Stiftung wird geprüft

Kurz nachdem die oben genannten Konzerne wie z.B. Paypal das Konto von Wikileaks gesperrt haben, entdeckte plötzlich das Regierungspräsidium Kassel, dass die Wau-Holland-Stiftung den Rechenschaftsbericht für das Jahr 2009 noch nicht eingereicht hat und kündigte eine Überprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer an, sollte die Stiftung den Rechenschaftsbericht nicht nachreichen.

Ääähhh!!!??? Natürlich hat auch dies nichts mit Wikileaks zu tun, wenn man dem Sprecher der Behörde Glauben schenkt. Tzzz… an dieser Stelle kommt einem doch nur noch das Kotzen!!! Vor allem wenn man(n) bedenkt, dass die meisten solche Infos nur lesen, meinen diese zu verstehen aber nicht handeln sondern nur dumm vor-sich-her-gammeln!!!

Für alle Denkfaule – Was kann ich tun:

- Nur das allernötigste an Geld auf der Bank lassen – Den Rest komplett in Edelmetalle umschichten (Ja, auch Lebensversicherungen kann man kündigen!)
- Nicht bei Amazon kaufen
- Nicht über eBay einkaufen (Paypal gehört zu eBay)
- Nicht zu viel sch*** lesen, dann bleibt auch noch Zeit zum handeln
- Geld an Wikileaks spenden – http://www.wauland.de/

So… das nur mal so am Rande erwähnt :-) !

Momentan bietet die Wau-Holland-Stiftung über ein Konto bei der Commerzbank Kassel eine der letzten Spendenmöglichkeiten für Wikileaks an. Gemäß den AGBs kann auch die Commerzbank, bei einhaltung der Fristen, die Kundenbeziehungen zur Wau-Holland-Stiftung aufkündigen. Eine fristlose Kündigung bedarf indes “gewichtiger Gründe”. Auf die Frage, ob Copyright-Verstöße von Wikileaks eine Kündigung des Kontos der Wau-Holland-Stiftung rechtfertigen würden, wollte die Commerzbank keine Antwort geben.

Island – Der letzte Ausweg für Wikileaks?

Nicht überall ist Wikileaks so verhasst wie in den USA. Seitdem Wikileaks interne Dokumente der Kaupthing Bank veröffentlichte, die Island fast in den Ruin getrieben hatte, genießt die Whistleblower-Plattform in Island eine Art Heldenstatus. Mit der Icelandic Modern Media Initiative” (IMMI) wird momentan sogar eine “Lex Wikileaks” umgesetzt, die investigativen Journalisten und ihren Quellen einen besonders starken Schutz zusichert.

Nicht umsonst ist der Rechtssitz von Wikileaks “Sunshine Press Productions” auch Island. Spenden können weiterhin über den normalen Bankweg an ein Konto der Landesbanken in Reykjavik überwiesen werden. Seit dem Bankencrash sind die Isländer beim Thema Transparenz und Finanzen sehr sensibel und es erscheint unwahrscheinlich, dass US-Behörden diesbezüglich einen verlängerten Arm bis nach Reykjavik haben.

Jetzt dürfen wir nur gespannt sein, ab wann Wikileaks als terroristische Organisation gilt, denn dann können die USA die isländischen Banken zur Kooperation zwingen…

Bis neulich,
Frieder Morneweg

webStimme.de

PS: Mit dem Kauf von physischem Gold und Silber würde ich nicht mehr lange warten, denn was denken Sie ist erst los, wenn Wikileaks bzw. Julian Assange Infos über die korrupten und gierigen Banken veröffentlicht…

4 Comments

  1. Sören sagt:

    Yeah! Klasse Info – ich habe zu beginn gleich mein Papyal Konto gelöscht – mit eBay werde ich das gleiche tun, hatte das ganz vergessen, dass paypal ja zu eBay gehört *schäm*

    Sören

  2. [...] den Originalbeitrag weiterlesen: 15 – Von Wikileaks lernen – Gold und Silber kaufen! | webStimme.de   Ende Zitat/ Auszug Dieser Beitrag wurde unter Leaks abgelegt und mit binnen-weniger, [...]

  3. ebook news sagt:

    Es geht weiter, wieder verliert wikileaks eine Bankverbindung. Visa, Mastercard, Paypal und jetzt die Bank of America: Die Großbank reiht sich bei den Unternehmen ein, die Zahlungen an WikiLeaks sperren. Vielleicht liegt es daran, dass wikileaks als nächstes Ziel eine amerikanische Grossbank anvisierte. Auf der anderen Seite wird man an diesem Beispiel sehen, ob es auch auf Seiten der Banken monopolistische Strukturen gibt. Das wäre wirklich nicht gut.

  4. Max sagt:

    Stimmt – Jetzt überschlagen sich die Ereignisse – Hier die aktuellen News:

    Noch ein Geldinstitut sperrt Wikileaks: Die Bank of America wird keine Zahlungen mehr für die Organisation abwickeln. Wikileaks hat im Gegenzug dazu aufgerufen, Konten bei der Bank zu kündigen und Gelder woanders zu investieren.

    AUF IN DIE EDELMETALLE!!!