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September, 2008:

Gib Google keine Chance!!! Teil2

Google tut nichts böses

Gestern habe ich hier auf webStimme.de Teil1 zur Datenkrake “Google” veröffentlicht – Heute geht es gleich weiter mit einer beliebten Behauptung seitens Google: “Google tut nichts böses”. (weiterlesen …)

Gib Google keine Chance!!! Teil1

Es ist doch eigendlich schon verrückt dass es einem Unternehmen wie Google – wie in Amerika üblich als kleine Garagen-Firma gegründet – langsam aber sicher gelingt eine Vorherrschaft im Internet “dem freien Medium” zu erlangen.

Von der einst gegründeten Suchmaschine entwickelt sich Google immer mehr zur gierigen Datenkrake!

Natürlich möchte Google nichts böses – Getreu Googles Motto “Don’t be evil”…

Auch die Tatsache dass Man(n) und Frau bezahlen muss um bei Google oben zu stehen ist nichts schlimmes, solange man an Google selbst bezahlt und nicht
an irgendwelche SEO’s – hierfür gibt es in der Webmaster-Zentrale ja die bekannten Schalter “Spam im Google-Index melden” und “Bezahlte Links melden”.

Wobei gerade die bezahlten Links auf die supertollewahnsinns Idee des Google-Eigenen “Pageranks” zurück zuführen ist… Wir alle könnten heute also von einem weitaus besseren Internet profitieren wenn es Google nicht gebe, denn viele Webmaster vergeuden leider ihre Zeit beim Linksammeln (und anderen SEO-Methoden) anstatt sich auf ihre Webseite (Inhalte!!!) zu kümmern…

SEO-Spezialisten und Goolge-Profis braucht das Internet!

Machen Sie sich mal den Spass – kurz vor einem angekündigten Google-Update – in den diversen SEO-Foren vorbei zu schauen. Können Sie hier auch das ehrfürchtige Zähneklappern der verschiedenen Webmaster hören*fg*???

An dieser Stelle möchte ich mich gleich von jeglichem Suchmaschinen-Optimierungs-Blabla distanzieren… denn hierzu finden Sie im Web schon genug Seiten:

- http://seo.de/
- http://seofreak.de/

Wirklich Klasse sind folgende SEO-Tipps, die ich Ihnen an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten möchte:

- Erstellen Sie Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen. Versuchen Sie nicht, Ihre Nutzer zu täuschen. Stellen Sie zudem keinen Content für Suchmaschinen bereit, den Sie nicht für Ihre Besucher verwenden. Dies wird als “Cloaking” bezeichnet.

- Vermeiden Sie Tricks, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern sollen. Beachten Sie die folgende Regel: Sie sollten kein schlechtes Gefühl haben, wenn Sie den Inhabern einer konkurrierenden Website Ihre Vorgehensweise erklären müssten. Eine weitere hilfreiche Frage lautet: “Nutzt dies den Besuchern meiner Website? Würde ich das auch tun, wenn es keine Suchmaschinen gäbe?”

Genau – Sie haben Recht, diese absolut erfolgsversprechenden Tipps erhalten Sie in der “Hilfe für Webmaster” direkt von Google. Ist es nicht schön zu sehen, wie sich Google um das Wohl der Internet-User kümmert?

Weitere wahnsinns SEO-Tipps gibt es hier: http://www.google.com/support/webmasters/

Zum Thema “Gib Google keine Chance” gibt es hier demnächst den zweiten Teil.

In diesem Sinne – “Don’t be evil”!
Frieder Morneweg

www.webStimme.de

INTERNET-ZENSUR! Surfen wie in China!

Im Reich der Mitte werden alle Seiten die man den Bürgern im Westen gönnt erst einmal durch einen Proxy gejagt (gefiltert). In China haben nur Firmen mitspracherecht die den Informationsfluss gemäß den Richtlinien der chinesischen Regierung zensieren. (weiterlesen …)

Finanzkrise – Am Wochenende wird alles entschieden!?

Während wir, die kleinen Steuerzahler am Wochenden unsere Straße fegen, den Rasen mähen oder einfach faul vor der Klotze hocken und uns Profi-Brutzler beim exstatischen Zwiebelschneiden anschauen, haben “die da oben” viel wichtigeres zu tun!

Nachdem in den USA jetzt auch noch die Washington Mutual pleite gegangen ist, wird der Ruf kompetenter Wirtschaftsexperten sowie dem friedsahmen Georg W. Bush nach einem Rettungspaket der Regierung immer lauter.

Paulsons Plan, wonach er den Banken mit 700 Milliarden Dollar faule Kredite abkaufen will, wird wenigestens vom Steuerzahlergeld genommen – Schön zu sehen wie selbst der kleinste US-Steuerzahler (freiwillig) helfen kann und das natürlich ohne irgendwelche negativen Auswirkungen wie z.B. höhere Inflation… (jaja wenn erst die Notenpressen laufen…!)

Klasse ist jetzt natürlich das Schauspiel der amerikanischen Regierung – es wird (mal wieder) in den Medien lange um etwas diskutiert, was schon längst beschlossene Sache ist!

Rettungspakete retten Banken – Wer rettet uns?

Eine zu schnelle Entscheidung wäre in diesem Fall – immerhin stellt das Rettungspaket der US-Regierung den größten staatlichen Eingriff in die freie Wirtschaft seit den dreißiger Jahren da – aber auch zu auffällig gewesen, denn ansonsten braucht die Regierung ja schon mehrere Tage wenn es
um das verschwenden von nur ein paar Millionen Steuergelder geht und hier sind es stolze 700 Milliarden Dollar…

Gut, dass vermutlich am Wochenende wieder einmal alles entschieden wird…

Bis neulich,
Frieder Morneweg

www.webStimme.de